Wissenschaftlicher Name
Amaranthus blitoides S. Watson
Synonyme
Deutscher Name
Westamerikanischer Amarant, Westamerikanischer Fuchsschwanz
Familie
Amaranthaceae (Fuchsschwanzgewächse)
Beschreibung
Einjährig, 15–50 cm hoch, Stängel niederliegend bis aufsteigend. Blätter verkehrt-eiförmig, spatelförmig, oberseits glänzend, mit weißem Blattrand, 1,5–3 cm lang. Blüten unauffällig grünlich, in Knäueln, diese achselständig. 4–5 Perigonblätter. Frucht eine Deckelkapsel. Blütezeit: Juli–Oktober.
Status
Eingebürgerter Neueinwanderer (Neophyt) aus Nordamerika und Mexico. Mit Getreide oder Luzernesamen eingeschleppt.
Ökologie
Besiedelt Ruderalstellen, v. a. Bahn- und Industriegelände. Sehr selten in Äckern.
In Südhessen (Darmstadt) seit 1947 (Marquardt 1966), in Frankfurt sicher jedoch erst seit 1984 nachgewiesen: im Ostend (Beleg H. Kramer) und Schwanheim (Beleg U. Schippmann & K. P. Buttler). Heute im ganzen Siedlungsgebiet vorkommend, jedoch selten, in Pflasterritzen, auf Ruderalstellen, in Blumenbeeten.
Kann leicht mit den in Deutschland bislang nur sehr selten nachgewiesenen Arten Krauser Amarant (Amaranthus crispus) und Standley-Amarant (A. standleyanus) verwechselt werden.
Marquardt, F. (1966): Amaranthus blitoides S. Wats. Westamerikanischer Fuchsschwanz in und um Darmstadt. Hess. Florist. Briefe 15: 11–13.