Wissenschaftlicher Name
Helichrysum arenarium (L.) Moench
Synonyme
Deutscher Name
Sand-Strohblume
Familie
Asteraceae (Korbblütengewächse, Korbblütler)
Beschreibung
Aromatisch riechende, bis 50 cm hohe grau-weißfilzige Pflanze mit gelben Blüten. Die aufrechten oder aufsteigenden Stängel sind mit 4–7 cm langen und bis zu 9 mm breiten, länglich-eiförmigen, stumpfen Blättern dicht besetzt. Die bis zu 40 Blütenköpfchen stehen in einer Doldentraube. Die halbkugelige, glänzende Blütenhülle ist von zitronengelber, seltener auch orangener Farbe.
Status
Einheimisch (indigen). Besonders geschützt nach BNatSchG, RL Hessen 2, RL H SW 2. Gefährdet durch Verbrachung, Verbuschung und Eutrophierung von Sandtrockenrasen, Nutzungsintensivierung sowie Überbauung.
Ökologie
Trockene, basenreiche, meist kalkhaltige Sandböden, in Sandtrockenrasen und lichten Kiefernwäldern, aber auch sekundär auf sandigen Straßenböschungen und Bahnanlagen.
Früher vermutlich im Stadtgebiet weiter verbreitet: „bei der Sachsenhäuser Warte und an vielen Orten um Frankfurt, ...“ (Gärtner & al. 1799–1802). Heute beschränken sich primäre Vorkommen auf das Umfeld der Schwanheimer Düne, sekundär kommt die Art zudem im Bereich des Frankfurter Hauptbahnhofgeländes sowie vereinzelt an Straßenböschungen vor.

Gärtner, G., Meyer, B. & Scherbius, J. (1799–1802): Oekonomisch-technische Flora der Wetterau. – 1 (1799) I–XII, 1–532, 1 Karte 2 (1800), I–II, 1–512 3(1) (1801), 1–438, 1–52 3(2) (1802), 1–391, 1–32 Philipp Heinrich Guilhauman, Frankfurt am Main.