Wissenschaftlicher Name
Geranium pratense L.
Synonyme
Deutscher Name
Wiesen-Storchschnabel
Familie
Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)
Beschreibung
Ausdauernde Halbrosettenpflanze, 20-60 cm hoch. Blätter tief handförmig eingeschnitten, die einzelnen Abschnitte bis zur Mitte eingeschnitten, Blattspreite 6-10 cm im Durchmesser, Nebenblätter bis 1 cm lang, ganzrandig. Blüten fünfzählig, blau bis hell blaulila, 3-4 cm groß. Fünffächerige Kapsel bzw. Spaltfrucht mit Schleudermechanismus. Blütezeit: Juni-August.
Status
Einheimisch (indigen), ungefährdet und weit verbreitet.
Ökologie
Frische Wiesen, Ruderalstellen, Weg- und Straßenränder, Dämme, Auwaldsäume.
Die früher wie heute verbreitete Pflanze wurde von Becker (1827) nur mit der allgemeinen Angabe „Auf Wiesen“ dokumentiert. Heute häufig am Mainufer südlich von Sindlingen sowie entlang von Nidda, Eschbach und Erlenbach. Ansonsten im Grünland zerstreut vorkommend.

Für Wildpflanzengärten geeignet (Düll & Kutzelnigg 2011), da gute Bienenweide.
Becker, J. (1827): Flora der Gegend um Frankfurt am Main. Erste Abtheilung. Phanerogamie. – 509 S. Ludwig Reinherz, Frankfurt a.M. „1828“ * Düll, R. & Kutzelnigg, H. (2011): Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. 7. Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim.