Wissenschaftlicher Name
Elodea nuttallii (Planch.) H. St. John
Synonyme
Deutscher Name
Nuttall-Wasserpest, Nuttalls Wasserpest
Familie
Hydrocharitaceae (Froschbissgewächse)
Beschreibung
Ausdauernde Wasserpflanze, ca. 30–60 cm, selten bis 3 m lang werdend. Knoten violett. Blätter 1–3 cm lang, schmal dreieckig bis lineal, zugespitzt, meist zu Dreien am Stängel, oft in sich unregelmäßig gedreht, zuw. etwas zurückgebogen, starr. Kelchblätter außen grün, an der Spitze violett, innen dunkelbraun mit grünem Saum, Kronblätter farblos, sehr klein oder fehlend. Blütezeit Juni–September.
Status
Eingebürgerter Neueinwanderer (Neophyt) aus Nordamerika. Aquarienpflanze.
Ökologie
In meso- bis eutrophen, stehenden oder fließenden Gewässern. Selten auch in stärker verschmutzten Gewässern. Starke vegetative Vermehrung.
Viel später als E. canadensis nach Frankfurt gekommen, erst Anfang der 1990er Jahre im Rechneigrabenweiher (Innenstadt) und bei Nieder-Erlenbach angegeben (Kramer 1992). Inzwischen zerstreut in verschiedenen Gewässern der Stadt, auch im überfluteten Teil des Schollenfeldes auf dem Alten Flugplatz Kalbach/Bonames.

Verdrängt momentan Elodea canadensis. Kommt in einer breitblättrigen Form vor, die schwer von E. canadensis zu unterscheiden ist, eine weichblättrige Variante ähnelt E. callitrichoides.
Kramer, H. (1992): 159. – 166. Fundmeldung. Bot. Naturschutz Hessen, 6: 114.