Wissenschaftlicher Name
Agrimonia eupatoria L.
Synonyme
Deutscher Name
Kleiner Odermennig, Gewöhnlicher Odermennig
Familie
Rosaceae (Rosengewächse)
Beschreibung
Ausdauernd, 30–100 cm hoch, Stängel mit langen abstehenden und kürzeren gekräuselten Haaren. Blätter unterbrochen gefiedert mit großen Nebenblättern untere in einer Rosette, obere wechselständig. Blüten kurz gestielt, in langen lockeren Trauben. Blütenkrone goldgelb, 4–6 mm lang. 10–20 Staubblätter. Frucht mit zahlreichen zur Reifezeit aufrechten bis senkrecht abstehenden Haken. Blütezeit: Juni–August.
Status
Einheimisch (indigen).
Ökologie
An wärmebegünstigten Standorten auf nährstoffreichen Böden an Wegrändern und Böschungen, im Saum von Gebüschen.
Seit Beginn der botanischen Erforschung in Frankfurt (um 1700) an geeigneten Standorten als häufige Art bekannt. Keine Bestandsveränderung nachweisbar. Im Saum von Gebüschen auch auf älteren Brachflächen zu finden, z. B. am „Alten Flugplatz“ in Kalbach/Bonames.
Beim ähnlichen, in Frankfurt verschollenen Großen Odermennig (Agrimonia procera) sind die Blätter unterseits stark drüsig und die untersten Stacheln der Frucht zurückgeschlagen statt aufrecht wie bei dieser Art. Mit den Stacheln bleiben die Früchte z. B. im Fell von Tieren hängen und werden dadurch ausgebreitet.