Wissenschaftlicher Name
Rubus armeniacus Focke
Synonyme
Rubus procerus auct., non Boulay
Deutscher Name
Armenische Brombeere
Familie
Rosaceae (Rosengewächse)
Beschreibung
Ausdauernde Pflanze. Triebe bis 2 m lang, mit zahlreichen, an der Basis rötlichen Stacheln. Triebe hoch wachsend, bogig überhängend, kriechend oder mithilfe der Stacheln klimmend. Blätter aus 5-7 Teilen handförmig zusammengesetzt, unterseits weiß behaart. Blüten hellrosa, mit zahlreichen Staub- und Fruchtblättern. Die schwarzen, süßen „Brombeeren“ sind aus Steinfrüchtchen bestehende Sammelfrüchte.
Status
Eingebürgerter Neueinwanderer (Neophyt) aus dem Kaukasus. Kann dichte Bestände bilden.
Ökologie
Bevorzugt nährstoffreiche, offene, sonnige Standorte und ist an Waldrändern, Waldlichtungen, Bahndämmen etc. zu finden.
Der Kultur-Beginn dieser Brombeer-Art in Frankfurt lässt sich nicht mehr feststellen. Sie ist heute mit Abstand die häufigste Brombeere, insbesondere im Offenland, da sie im Gegensatz zu vielen einheimischen Brombeeren volle Sonne vertragen kann. Überall im Stadtgebiet vor allem auf Brachflächen und Bahndämmen anzutreffen.
Die anspruchslose, stark wuchernde Art kann problematisch werden, z. B. im NSG „Schwanheimer Düne“, wenn sie in bedrohte Lebensräume vordringt. Sie wird deshalb lokal bekämpft.