Wissenschaftlicher Name
Rosa arvensis Huds.
Synonyme
Rosa repens Scop.
Deutscher Name
Kriechende Rose
Familie
Rosaceae (Rosengewächse)
Beschreibung
Liegender oder kletternder Strauch mit bis zu 3 m langen Kriechtrieben. Stacheln gekrümmt. Blüten meist einzeln oder zu wenigen. Kelchblätter ganzrandig. Blüten weiß. Griffel zu einer weit aus dem Griffelkanal herausragenden Säule verwachsen. Blütezeit: Juni–Juli.
Status
Einheimisch (indigen), in Hessen und im Naturraum Südwest selten, aber nicht gefährdet.
Ökologie
Waldränder und lichte Wälder auf basenreichen Böden in wärmebegünstigten Gebieten.
Es gibt nur einen einzigen Hinweis auf ein ehemaliges Vorkommen der Art im heutigen Frankfurter Stadtgebiet. Russ (1864) nennt sie für den Enkheimer Wald. Allerdings gibt auch Becker (1827) sie als Rosa repens für den an der Stadtgrenze gelegenen Vilbeler Wald an. Hier und eventuell auch im Enkheimer Wald bestehen auch heute für die Pflanze geeignete Standorte.
Die Art wird gelegentlich mit kümmerlichen Exemplaren der Hundsrose verwechselt. Eine sichere Bestimmung ist nur bei blühenden oder fruchtenden Pflanzen möglich. Da beschattete Pflanzen kaum blühen, ist die Art schwierig nachweisbar.
Becker, J. (1827): Flora der Gegend um Frankfurt am Main. Erste Abtheilung. Phanerogamie. – 509 S. Ludwig Reinherz, Frankfurt a.M. „1828“. * Russ, G. P. (1864): Nachträge zur Phanerogamen-Flora der Wetterau. Jahresber. Wetterau. Ges. Gesammte Naturk. Hanau 1861–1863: 105–115.