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© Gouache von Elisabeth Schultz, 19. Jahrhundert.
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Heide-Nelke

Dianthus deltoides L.

Familie:

Nelkengewächse (Caryophyllaceae)

Beschreibung:

Bis 50 cm hohe Pflanze mit nach oben dichasial verzweigten und mit kurzen Haaren besetzten Blütenstängeln. Linealische Blätter am Grunde zu einer kurzen Scheide verwachsen. Die meist einzeln stehenden roten Blüten sind von zwei blattartigen Kelchschuppen umgeben. Keilförmige, gezähnte und mit unregelmäßig verstreuten weißen Punkten besetzte Blütenblätter mit auffällig dunkelpurpurner Querlinie.

Status:

Besonders geschützt nach BNatSchG. Vor allem durch Nutzungsintensivierung, insbesondere Düngung, Früh- und Mehrfachmahd sowie zu intensive Beweidung gefährdet, Bestände rückläufig.

Ökologie:

Trockene bis mäßig frische, saure Sandböden, z. T. auch auf steinigen Lehm- oder Torfböden, in Sandrasen, Silikat-Magerrasen und Magerweiden, bevorzugt an etwas offenen Stellen, häufig in Verbindung mit Violion-, Mesobromion- oder Koelerio Phleion-Gesellschaf¬ten vorkommend.

Vorkommen in Frankfurt:

Die Art kommt zerstreut im Flugsandgebiet des Frankfurter Unterwaldes, am Frankfurter Flughafen und auf dem Golfplatz in der Galopprennbahn Niederrad vor.

Anmerkung:

Die Heide-Nelke gehört zu den gynodiözischen Pflanzen, d. h. die Exemplare tragen entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten.

Literatur: