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© FR. M. Dürer, 1883, Gehspitzschneise.
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Unschärfe max. 2,5 km
Unschärfe max. 0,25 km
Unschärfe max. 1 km

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Berg-Wohlverleih

Arnica montana L.

Familie:

Korbblütler (Asteraceae)

Beschreibung:

Unverkennbar durch die Rosette mit bis zu 15 cm langen, ganzrandigen elliptischen Blättern, ihren bis 60 cm hohen Stängel mit 1–4 Paaren gegenständiger Blätter und die auffälligen, 5–8 cm breiten, goldgelben Blütenköpfchen.

Status:

Besonders geschützt nach BNatSchG; RL Hessen 2, RL H SW 0. – Gründe für den Rückgang sind Aufgabe der Waldweide, Grünlanddüngung und Aufforstung von unproduktivem Grünland („Unland“).

Ökologie:

Nährstoff- und basenarme, offene Biotope. In Heiden, Borstgrasrasen, in lichten Wäldern, auch im Randbereich von Mooren. Die Art benötigt zur Regeneration Offenstellen und wird durch Beweidung gefördert.

Vorkommen in Frankfurt:

Reichard (1772/1778) kannte die Arnika von einer Waldwiese hinter dem Forsthaus, Becker (1828) von „Wiesen unter Niederrad“. Martin Dürer sammelte Belege an der Gehespitzschneise und einer Kiesentnahmestelle im Schwanheimer Wald. Im 20. Jahrhundert erloschen die Vorkommen im Frankfurter Stadtwald. Nähere Informationen hierzu fehlen.

Anmerkung:

Wichtige Heilpflanze: Steigerung der Durchblutung der Herzkranzgefäße, Linderung von Schwellungen bei Zerrungen und Verstauchungen. Der Anbau von Arnika ist schwierig. Die Art wird nach wie vor intensiv gesammelt.

Literatur:

Becker, J. (1827): Flora der Gegend um Frankfurt am Main. Erste Abtheilung. Phanerogamie. – 509 S.; Ludwig Reinherz, Frankfurt a.M. „1828“. * Reichard, J. J. (1772/1778): Flora Moeno-francofurtana enumerans stirpes circa Francofurtum ad Moenum crescentes secundum methodum sexualem. – [10] + 112 + [4] S. & [8] + 196 + [10] S. + 1 Tab.; Henricus Ludovicus Broenner, Francofurtum ad Moenum.