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© K. Baumann, 2005. Querschnitt durch das Köpfchen.
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Unschärfe max. 0,5 km
Unschärfe max. 2,5 km
Unschärfe max. 0,25 km
Unschärfe max. 1 km

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Große Klette

Arctium lappa L.

Familie:

Korbblütler (Asteraceae)

Beschreibung:

Zweijährige, bis 1,5 m hohe, kräftige Pflanze mit aufrecht abstehenden Ästen und ausladenden, bis 50 cm langen Grundblättern. Blattspreiten breit dreieckig, so lang wie breit, schwach gezähnt. Blüten in kugeligen, bis 25 mm breiten Köpfchen mit mehreren Reihen von lanzettlichen Hüllblättern mit hakenförmig einwärts gebogener Spitze (damit an Fell oder Kleidung klettend). Blütezeit: Juli–September.

Status:

Alteinwanderer (Archäophyt).

Ökologie:

Bevorzugt nährstoffreiche Böden. Zumeist in der Nähe von Siedlungen an Wegrändern, auf Schutt und Bahnanlagen, aber auch an gestörten Waldrändern oder an Flussufern.

Vorkommen in Frankfurt:

Bis zur Mitte des 19. Jh. wurden die Arctium-Arten oft nicht unterschieden, die Angaben sind also nicht eindeutig den Arten zuzuordnen. Trotzdem lassen die Angaben den Schluss zu, dass die Art im Gebiet verbreitet vorgekommen ist. Sie ist heute im ganzen Stadtgebiet auf nährstoffreichen Böden, z. B. an Böschungen, Gehölz- und Wegrändern, verbreitet.

Anmerkung:

Zur Unterscheidung der Klettenarten mit einem scharfen Messer den Stiel eines Grundblattes querschneiden. Arctium lappa ist die einzige einheimische Kletten-Art, bei der der Stiel mit Mark ausgefüllt ist. Bei den anderen Arten ist er hohl.

Literatur: