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© I. Ottich, 2004, Brache nahe Messegelände
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Echte Kamille

Matricaria recutita L.

Familie:

Korbblütler (Asteraceae)

Beschreibung:

Einjährig, 30–80 cm hoch, fast geruchlos, ± kahl. Blätter 2- bis 3-fach gefiedert, mit schmalen, linealischen Abschnitten. Zahlreiche Blütenköpfchen, die jeweils aus vielen Einzelblüten bestehen: Randlich weiße, einseitig verlängerte Zungenblüten, die bald zurückgeschlagen werden; mittig gelbe Röhrenblüten. Blütenboden konisch-kegelförmig, hohl. Blütezeit: Mai–Juli.

Status:

Alteinwanderer (Archäophyt) aus Süd-/Osteuropa und Vorderasien. Heilpflanze.

Ökologie:

Auf frischen, nährstoffreichen, oft kalkarmen Lehmböden, v. a. in Getreideäckern. Auch auf Ruderalstellen und an Straßenrändern.

Vorkommen in Frankfurt:

Seit dem 18. Jh. bei allen Autoren als häufige Art bekannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Ackerbegleitkräutern bis heute im ganzen landwirtschaftlich genutzten Teil Frankfurts häufig, wenn auch meist in geringerer Stückzahl vorhanden als die ähnliche Tripleurospermum perforatum. Gelegentlich auch im übrigen Teil der Stadt in Gärten, an Straßenrändern, auf Brachen und Ruderalstellen zu finden.

Anmerkung:

Die Art ähnelt der Geruchlosen Kamille (Tripleurospermum perforatum), aber im Gegensatz zu dieser riecht sie deutlich nach Kamille! Ein weiteres Merkmal wird sichtbar, wenn man ein Blütenköpfchen halbiert: es ist hohl und nicht gefüllt wie bei der anderen Art.

Literatur: