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© I. Ottich, 2008, Sossenheim
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Wiesen-Knäuelgras

Dactylis glomerata L.

Familie:

Süßgräser (Poaceae)

Beschreibung:

Mehrjähriges, horstbildendes Gras, 50-150 cm hoch, Blattscheiden und Blätter kahl, Blattspreiten bis 10 mm breit und 50 cm lang, graugrün. Rispe stark geknäuelt, 10-15 cm lang, zur Blütezeit im Umriss dreieckig. Ährchen 3-6-blütig, Hüllspelzen derb, nicht durchscheinend, häufig rötlich überlaufen, Deckspelzen mit 1-2 mm langer Granne. Hauptblütezeit: Mai-Juli.

Status:

Einheimisch (indigen). Ungefährdet und weit verbreitet.

Ökologie:

Frische Wiesen und Weiden, Brachen, frische Ruderalstellen, Weg- und Straßenränder, Waldschläge. Verträgt mäßige Beschattung. Nährstoffanspruchsvoll, wird aber durch Düngung weniger gefördert als andere Gräser. Lehmzeiger.

Vorkommen in Frankfurt:

Überall im Grünland und an Feldwegen, Uferböschungen der Nidda und des Mains, Seitenstreifen von Straßen und Autobahnen. Auch an verwilderten Plätzen zwischen der Bebauung vorkommend, jedoch nicht in Scherrasen.

Anmerkung:

Gutes Weide- und Futtergras (Düll & Kutzelnigg 2011). Leicht zu erkennen durch die auffällig geformte Rispe. Ähnlich ist nur das zierlichere Wald-Knäuelgras (Dactylis polygama), das durchscheinende Hüllspelzen und unbegrannte Deckspelzen besitzt.

Literatur:

Düll, R. & Kutzelnigg, H. (2011): Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. 7. Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim.